
Quelle: pexels.com
Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April begangen und erinnert an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1948. Jedes Jahr wird ein Gesundheitsthema in den Fokus gestellt, dass die Menschen in aller Welt beschäftigt. Das diesjährige Thema: "healthy beginnings, hopeful futures", macht auf die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen aufmerksam. Ziel ist es, den Ländern zu helfen, verlorene Fortschritte wieder aufzuholen, und gleichzeitig neue Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zu präsentieren, die die Gesundheit von Frauen und Babys weltweit verbessern werden.
Laut den neuesten Schätzungen verlieren jedes Jahr fast 300.000 Frauen ihr Leben aufgrund von Schwangerschaft oder Geburt. Darüber hinaus sterben mehr als 2 Millionen Babys im ersten Lebensmonat, und etwa 2 Millionen weitere kommen tot zur Welt. Dies bedeutet einen vermeidbaren Todesfall alle 7 Sekunden – Verluste, die für Millionen von Familien weltweit mit tiefer Trauer und Schmerz verbunden sind.
Besonders in armen Ländern und Regionen mit Konflikten und Krisen, sind schwangere Frauen und Neugeborene aufgrund geschlossener oder angegriffener Gesundheitseinrichtungen, blockierter Zugangswege und unterbrochener Versorgung sowie unhygienischen Verhältnissen und steigenden Raten von (impf-)präventablen Infektionskrankheiten enormen Risiken ausgesetzt.
Aktuelle Trends zeigen, dass vier von fünf Ländern weit davon entfernt sind, die globalen UN-Ziele zur Verbesserung der Überlebensrate von Müttern bis 2030 zu erreichen. Ein von drei Ländern wird voraussichtlich die Ziele zur Verringerung der Neugeborenen Sterblichkeit nicht erfüllen. Finanzierungsengpässe verschärfen diese Probleme, da viele Gesundheitsprogramme und wichtige medizinische Forschungsarbeiten, die sich mit der Gesundheit von schwangeren und stillenden Frauen sowie Kindern befassen, ins Stocken geraten.